| 2010-05-23 | ||
| News: Presse | ||
| Toyota kooperiert mit Tesla | ||
Gemeinsame E-Mobil-Weiterentwicklung - Toyota überlässt Tesla Werk in Kalifornien |
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Die kalifornische Elektromobil-Schmiede Tesla hat mit ihrem Roadster dem Ökomobilmarkt ein ganz entscheidendes, bislang nicht vorhandenes Extra hinzugefügt: Sex-Appeal. Denn der Tesla ist ohne Frage ein tolles Auto, das - im Gegensatz zu den bisherigen Versuchen der Hersteller - endlich auch Emotionen wecken kann. Und genau das ist entscheidend, wenn man den Sprung vom politisch korrekten Forschungsobjekt zum massentauglichen Objekt der Begierde schaffen möchte. Toyota schätzt das Potential des Tesla wohl ähnlich ein und hat sich entschlossen, das Projekt mit der Macht des Großkonzerns anzuschieben: Die Toyota Motor Corporation (TMC) und Tesla Motors wollen fortan gemeinsam Elektrofahrzeuge, Teile und Produktionssysteme entwickeln. Dazu beteiligt sich TMC mit schlanken 50 Millionen Dollar an Tesla - und sie gehen sogar noch einen Schritt weiter: Im kalifornischen Pkw-Werk Nummi ("New United Motor Manufacturing") sollen ab 2012 viertürige Elektroautos von Tesla vom Band laufen. Spiegel Online schreibt dazu: "Nach Angaben von Tesla-Chef Musk wird in der Fabrik in Fremont eine jährliche Produktion von 20.000 Autos angestrebt. Anfangs sollen tausend Mitarbeiter beschäftigt werden, langfristig sollen es 10.000 sein. Nummi ist ein ehemaliges Gemeinschaftswerk von General Motors (GM) und Toyota. Die Produktion war im April 2010 im Zuge der GM-Insolvenz eingestellt worden. Rund 5000 Stellen waren weggefallen, ein herber Schlag für die Region." Toyota ist damit der zweite Automobilhersteller, der sich um Tesla bemüht: Auch Daimler hält Anteile am Elektro-Hersteller. TMC-Präsident Akio Toyoda zeigte sich wohl "beeindruckt von der Aufbruchsstimmung", die bei Tesla herrsche, und der Art, wie dort mit schnellen Entscheidungen auf Herausforderungen reagiert werde. Tesla CEO Evon Musk erwartet im Gegenzug, dass sein Unternehmen von der Ingenieurskapazität und dem Produktionsknowhow von Toyota lernen könne. Die neue Partnerschaft ändert zwar nichts an den bisherigen Entwicklungsarbeiten von Toyota im Bereich elektrischer Mobilität und Batterietechnik. Aber sie ist ein weiterer Schritt in diesem Wachstumsmarkt, und sie fügt darüber hinaus den Toyota-Bemühungen ein weiteres interessantes Element hinzu. Der Voll-Hybridantrieb bleibt allerdings nach wie vor die Kernausrichtung für alle aktuellen Entwicklungen. Dabei legt Toyota besonderen Wert auf die Erhöhung der elektrischen Fahranteile durch die Plug-in-Technik, wie sie gerade im Prius PHV erprobt wird. Zum Bereich der Hybridentwicklung gehört neben dem batterieelektrischen Fahrzeug auch der Brennstoffzellenhybrid FCHV - ebenfalls ein sehr interessantes Projekt. Redaktion: |
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